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Kreissportbund Prignitz e.V.

Geschäftsführerin Birka Eschrich

Perleberger Str. 20
19322 Wittenberge

Telefon (03877) 563956

Telefax (03877) 563957

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Aktuelle Meldungen

Rundfunk-Beitrag: Freistellung für Vereine möglich

(22.05.2020)

Den Vereinen im Sportland könnten demnächst weitere finanzielle Erleichterungen in der Corona-Krise winken: So könnten unter bestimmten Voraussetzungen Einrichtungen des Gemeinwohls, dazu gehören auch Sportvereine, wegen der Corona-Pandemie eine Freistellung von der Rundfunk-Beitragspflicht beantragen. Das teilte der Beitragsservice, der die Rundfunkgebühren für die öffentlich-rechtlichen Sender einzieht, nun mit. Möglich sei dies, wenn die Betriebsstätte des Vereins aufgrund einer behördlichen Anordnung mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate geschlossen bleibt. Allerdings kann die Freistellung erst nach der Wiedereröffnung der Betriebsstätte schriftlich beim Beitragsservice beantragt werden. Grundlage für die Prüfung der Freistellungsanträge sind die entsprechenden Verordnungen des Landes und der Kommunen. Da diese öffentlich einsehbar sind, müssen sie dem Antrag daher zunächst nicht beigefügt werden.

 

Diese Regelung gilt für alle gemeinnützigen Vereine, die über eine eigene Betriebsstätte verfügen und dort auch Mitarbeiter beschäftigen. Nur diese Vereine sind beitragspflichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter auf geringfügiger Basis oder aber lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig angestellt sind. Vereine, die keine Mitarbeiter beschäftigen bzw. keine regelmäßigen Arbeitsplätze haben, können sich von der Beitragspflicht befreien lassen. Das gilt auch, wenn für den Verein ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind – selbst dann, wenn dieses Ehrenamt mit einer Aufwandsentschädigung „vergütet“ wird.

Mehr Infos dazu gibt’s hier.

 Facebook Sportland Brandenburg 

 

Quelle "lsb-brandenburg.de"

Vereinsangebote unter freiem Himmel sind versichert

(13.05.2020)

Der Trainingsbetrieb in zahlreichen Vereinen des Sportlandes wird nach den Lockerungen der Corona-Eindämmungsverordnung ab dem 15. Mai wieder mehr und mehr zum Alltagsbild gehören. Zum richtigen Sport-Alltag aber ist es noch ein weiter Weg. Die Maßgaben, unter freiem Himmel zu trainieren sowie dabei die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten, verhindern dies. Trotzdem gilt weiterhin: Der Unfallversicherungsschutz ist auch bei den aktuellen, alternativen Sportangeboten der Vereine gegeben.

 

Wie der Versicherungspartner des Landessportbundes, defendo Assekuranzmakler GmbH, bestätigt,  gilt bei Vereinsangeboten der Unfallschutz für seine Mitglieder weltweit. Insofern ist also auch ein Ausweichen von der Halle auf zugelassene Sportflächen – im jeweils aktuell zugelassenen Rahmen – möglich. Da zudem aktuell auch Teilnehmerlisten der Übungseinheiten geführt werden müssen, sind  alle notwendigen Nachweise problemlos zu erbringen. Auch bezüglich des Haftpflichtschutzes empfiehlt defendo den Vereinen und ihren eingesetzten Übungsleitern und Trainern dringend die Einhaltung der jeweils geltenden Verordnung. Da diese permanent veröffentlicht werden, sei hier im Schadensfall Unwissenheit nur schwer ins Feld zu führen.

Mehr Infos zum Thema Versicherung finden Sie hier.

 
"Quelle lsb-brandenburg.de"

Landesregierung beschließt Lockerungen für den Sport

(11.05.2020)

Die Vorfreude steigt, der Puls auch: Das Sportland steht nach den von der Landesregierung verkündeten weiteren Lockerungen der Eindämmungsverordnung voller Tatendrang in den Startlöchern. Wie das Kabinett am Freitagabend mitteilte, ist der kontaktlose Breiten- und Freizeitsport im Freien ab dem 15. Mai wieder erlaubt. Damit können die Brandenburgerinnen und Brandenburger demnächst wieder auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ihrem lang vermissten Hobby zusammen nachgehen – allerdings weiterhin kontaktlos und nur unter freiem Himmel. Eine zusätzliche Ausnahmegenehmigung des jeweiligen Gesundheitsamtes ist dafür nun aber nicht mehr notwendig. Insbesondere Aktive der Sportarten Leichtathletik, Fitness, Radsport, Tennis oder Reitsport könnten so, unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln, demnächst so etwas wie Trainingsalltag erleben und genießen.

 

Die Zeit bis zum Startschuss am 15. Mai sollten die Vereine sowie die Betreiber und Anbieter der Sportstätten nutzen, um das dortige Infektionsrisiko für die Aktiven durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen zu reduzieren. So ist der Zugang zur Sportanlage so zu gestalten, dass alle anwesenden Personen stets einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten und keine Ansammlungen von Personen entstehen. Ebenso müssen alle Sportlerinnen und Sportler durch deutliche Hinweise auf die Abstandsregeln aufmerksam gemacht werden.

 

Die Neufassung der Eindämmungsverordnung erlaubt nun auch wieder die Benutzung der WC-Anlagen des Sportgeländes. Gleiches gilt für Gebäude, in denen Sportgeräte und für den Sport benötigte Tiere untergebracht sind. Andere Sanitäreinrichtungen sowie Umkleideräume und -kabinen dürfen dagegen nicht genutzt werden. Weitere Ausnahmen können – wie bisher auch – durch die zuständigen Gesundheitsämter genehmigt werden.

 

Trotz der weiter verbleibenden umfassenden Einschränkungen ist LSB-Präsident Wolfgang Neubert froh, dass die Brandenburger Sportfamilie nun endlich wieder etwas mehr gemeinsam Sport treiben kann: „Die nun gültigen Regelungen sind ein wichtiger Schritt. Das Land hat die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Teil des Sportbetriebes geschaffen. Durch die territoriale Unterschiedlichkeit der Ausbreitung des Virus wird es allerdings auch weiterhin unterschiedliche örtliche Entscheidungen geben. Wir bitten die Verantwortlichen möglichst viele der Sportmöglichkeiten auch zuzulassen. Die jeweiligen Stadt- und Kreissportbünde müssen den direkten Kontakt vor Ort suchen, um möglichst flächendeckend Aktivitäten zu sichern.“

 

Allerdings weist Neubert eindringlich darauf hin, sich trotz aller Freude über die Lockerungen weiter an die nötigen Abstands- und Hygieneregeln zu halten: „Ich denke, wir Sportlerinnen und Sportler wissen genau, wie wichtig die Einhaltung von Regeln für den Erfolg ist. Die ersten Lockerungen sind die Belohnung für die bisherige Disziplin, die wir alle an den Tag gelegt haben. Doch wirklich gewonnen haben wir erst, wenn die Pandemie unter Kontrolle ist. Bis dahin gilt es, die von der Landesregierung angeordneten Regeln zu befolgen, damit wir unseren Teilerfolg nicht wieder verspielen und den Weg in die Sporthallen verlängern.“

Zur neuen Eindämmungsverordnung

 Facebook Sportland Brandenburg 

 

Quelle: lsb-brandenburg.de

Außen-Sportanlagen könnten für Trainingsbetrieb öffnen

(07.05.2020)

Das Warten des Sportlandes auf den erlösenden Startschuss hat womöglich bald ein Ende: Ab 15. Mai könnte auf vielen Sportanlagen des Landes Brandenburg wieder das erlaubt sein, was viele Aktive in den vergangenen Wochen so schmerzlich vermisst haben: ihr Sport. Zwar wird es weiterhin Einschränkungen und Verbote geben, der große Corona bedingte Shutdown für den Sport könnte aber vorerst beendet sein. Dafür haben die Ministerpräsidentenkonferenz und die Bundeskanzlerin nun den Weg freigemacht. In einer Pressekonferenz erklärte Angela Merkel am Mittwoch, dass ein „Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel“ wieder erlaubt sei.

 

Das Land Brandenburg hat daraufhin einen Fahrplan veröffentlicht, wie die vorsichtige Rückkehr zur Normalität in unserem Bundesland aussehen soll. Grundlage wird eine neue Eindämmungsverordnung sein, die das Kabinett am 8. Mai beschließen will und die ab 9. Mai in Kraft treten soll, heißt es von der Staatskanzlei. In der Neufassung soll geregelt sein, dass die Außen-Sportanlagen der Mark ab dem 15. Mai wieder öffnen. Das gelte z.B. für Marinas und Bootsverleih oder den Flugsport. Außerdem könne dann auch der Trainingsbetrieb in Sportvereinen ohne Wettkämpfe wieder aufgenommen werden, wenn die weiterhin geltenden Kontakt- und Hygieneregeln beachtet werden. Das Training solle daher möglichst kontaktlos erfolgen. Das hieße für Zweikampf- und Mannschaftssportarten: Zunächst nur Individualtraining im Freien. Zu Wettkämpfen – wie zum Beispiel im Fußball – gibt es noch keine Festlegungen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke mahnt in diesem Zusammenhang jedoch alle Brandenburgerinnen und Brandenburger, die Lockerungen nicht als Sieg über die Corona-Krise anzusehen: „Ich freue mich, dass weitere Erleichterungen möglich sind. Aber: Die Pandemie ist nicht vorbei. Die relativ gute Entwicklung darf uns darüber nicht täuschen. Und: Weiterhin Abstand zu halten, bleibt das A und O. Ich will nicht zurück zu den strengen Einschränkungen. Ich will, dass es bei den Öffnungen bleiben kann. “

 

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, begrüßte die beschlossenen Lockerungen im bundesweiten Sport als „bewegende Nachricht“. Nach Wochen der verordneten Bewegungslosigkeit beginne nun die schrittweise Rückkehr zur „neuen Normalität“.

 

"Quelle lsb-brandenburg.de"

 

 

Jetzt bewerben: „Sterne des Sports“ funkeln trotz Corona auch 2020

(05.05.2020)

Es ist ein Naturgesetz: Je dunkler es ist, umso stärker funkeln die Sterne. Das gilt für den allabendlichen Himmel. Das gilt aber sicher auch für das Sportland, das sich nunmehr inmitten des Corona-Shutdowns wieder auf die Suche nach den „Sternen des Sports“ macht und dabei in diesem Jahr eine ganz besondere Auswahl haben wird. Denn die Grenzerfahrungen der Gesellschaft im Zuge der notwendigen Corona-Gegenmaßnahmen haben nur noch eindrücklicher die soziale Rolle der Sportvereine deutlich werden lassen. Gesundheit, Lebensfreude, Integration, Umweltschutz, spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren: All das sind Bereiche, in denen die Vereine des Sportlandes vor Corona mit ehrenamtlichen Projekten engagiert waren und in denen sie trotz der Einschränkungen mit zahllosen Ideen wie Online-Sportangeboten, Einkaufshilfen und ähnlichem auch weiterhin aktiv sind. Um diesen freiwilligen Einsatz für das Gemeinwohl zu fördern und publik zu machen, schreibt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) jährlichen seinen Ehrenamts-Wettbewerb „Sterne des Sports“ aus.

 

Ab sofort sind deshalb alle Mitgliedsvereine des Landessportbundes aufgerufen, sich für den „Oscar des Vereinssports“ 2020 zu bewerben und mit ihrem Engagement ins Rennen zu gehen. Die Teilnahme am digitalen Bewerbungsprozess ist dabei denkbar einfach. Das entsprechende Online-Formular sowie weitere Informationen gibt’s hier. Bundesweiter Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020.

 

Info: Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene flossen den teilnehmenden Vereinen bisher rund 5,5 Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu.

 

"Quelle lsb-brandenburg.de"